Betriebssoftwareprogramme für PDA
Je nachdem für welchen PDA man sich entscheidet, bekommt man ein anderes Betriebssystem mitgeliefert. Obwohl die Wahl des Betriebssystems auf den ersten Blick unwichtig ist, entscheidet sie doch stark über die Benutzerfreundlichkeit eines PDA.
Dazu kommt noch, dass verschiedene Betriebssysteme verschiedene Hardwarestandards (Bluetooth, WLAN) unterstützen und so erst dafür sorgen, dass ein PDA zum Beispiel mit einem Headset kompatibel ist.
Doch nicht nur die Treiberunterstützung sollte bei der Wahl der verschiedenen Betriebssysteme eine Rolle spielen, denn gerade die Benutzerführung spielt eine wichtige Rolle. Wer zum Beispiel bisher immer nur „Windows CE“ gewöhnt war, wird mit einer Umstellung auf das iOS von Apple Schwierigkeiten bekommen.
Insgesamt gibt es aktuell fünf verschiedene Betriebssysteme, welche auf dem Massenmarkt vertrieben werden. Zu den neuesten Betriebssystemen zählen da Android als OpenSource-Betriebssystem und natürlich Symbian OS, welches ebenfalls OpenSource ist.
Beide Betriebssysteme haben mit Google, bzw. Nokia große Rückendeckung und eine starke Entwicklergemeinde.
Die Betriebssysteme Palm OS, Windows CE (Nachfolger Windows Phone 7) und Apple iOS sind dagegen alle kommerziell ausgerichtet und Closed Source. Dies bedeutet einerseits, dass man für das Betriebssystem bezahlen muss (sofern es noch nicht auf dem PDA installiert ist), aber auch, dass man nicht einfach Änderungen am Betriebssystem durchführen kann.
OpenSource-Betriebssysteme haben für den Anwender nicht nur den Vorteil, dass sie das Betriebssystem und damit auch den PDA besser ihren Bedürfnissen anpassen können, sondern auch, dass die Kosten für die Anschaffung sinken, da Geräte mit einem OpenSource-Betriebssystem in der Regel günstiger sind.
Egal für welches Betriebssystem sich der Anwender entscheidet, laufende Kosten durch das Grundsystem auf dem PDA entstehen nicht.
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